Reinigung von Kaffeevollautomaten

Ratgeber: Reinigung, Lebensdauer und Wartung eines Kaffeevollautomaten

Autor: Christel Minnerup, www.kaffeemaschinen-vergleich.com

 

Menschen, die einen Kaffeeautomaten besitzen, sind immer wieder auf der Suche nach dem passenden Geschmack, genauso wie die unterschiedlichsten Rezepte für Kaffeespezialitäten. Doch genauso wie sich jeder Hobby Barista mit den verschiedenen Rezepturen auseinandersetzen sollte, muss er sich auch mit der Reinigung des Kaffeevollautomaten beschäftigen. er bietet nämlich nicht nur die Chance auf die besten koffeinhaltigen Getränke, sondern durch Milch, Kaffee und die viele Feuchtigkeit, die mit Wärme einhergeht, den natürlichen Lebensraum für Krusten, Schädlinge, Pilze und Schimmel. Natürlich fühlen sich auch Bakterien gerade in dieser Umgebung sehr heimisch. Gott sei Dank finden sich hier selten wirkliche Krankheitserreger, dennoch sollte man hier Vorsicht walten lassen. Gerade Menschen deren Immunsystem bereits geschwächt ist, oder die Allergien haben könnten auf Schimmelsporen und Bakterien reagieren. Wenn man jetzt von dem gesundheitlichen Aspekt einmal absieht, ist es natürlich auch nicht schön anzusehen, wenn sich am oder im Kaffeevollautomaten Schimmel bildet. Wem hier die Vorstellungskraft fehlt, der sollte einmal seinen Wasserkocher von Innen ansehen. Daraus lassen sich Bilder ableiten, wie es im Inneren eines Kaffeevollautomaten aussehen muss. Eigentlich stellt doch ein Kaffee aus dem Vollautomaten eher frische und Genuss dar. Doch wie genau wird ein Kaffeevollautomat gereinigt, damit er nicht nur sauber bleibt, sondern auch gleichzeitig die Lebensdauer durch die regelmäßige Wartung gefördert wird.

 

Die Reinigung des Vollautomaten

 

Eines der wichtigsten Bestandteile welches an einem Kaffeevollautomaten gereinigt werden muss, ist wohl der Wassertank. In dem nassen und feuchten Klima, ist bei unzureichender Sauberkeit sehr schnell mit einem Bakterienbefall zu rechnen. Auch wenn der Bakterienbefall schneller von statten geht, wenn das Wasser hart ist, so sollte man die Reinlichkeit das Wassertanks auch bei weichem Wasser nicht außer Acht lassen.

Am besten ist es, wenn der Wassertank jeden Tag einmal ausgetrocknet wird. Dies kann man immer dann machen, wenn der Vollautomat gerade nicht genutzt wird. Auch ist es sehr wichtig, dass das Wasser, welches übrig geblieben ist, nach jeder Benutzung weg geschüttet wird. Wem das Wasser dazu zu kostbar ist, kann es am besten als Wasser für die Blumen nutzen. Nach dem Kaffeegenuss also einfach mal den Wassertank auswaschen, mit einen trockenen Tuch putzen und schon haben die Bakterien und Keime, die das feuchte Klima lieben, gar keine Chance mehr. Natürlich betreibt man damit ein wenig mehr Aufwand als man zuvor dachte, aber das für die eigene Gesundheit lohnt es sich in jedem Fall. Auch die Leitungen, welche sich im Inneren des Gerätes befinden, sollten regelmäßig gereinigt werden. Bei vielen Kaffeevollautomaten geschieht dies mittlerweile automatisch. Lediglich bei manchen muss diese Reinigung manuell übernommen werden. Bei den Geräten, wo dies automatisch geschieht, kann davon ausgegangen werden, dass sich der Kaffeevollautomat von alleine meldet sobald es Zeit dafür wird. bei allen anderen Geräten lohnt sich ein Blick auf die Bedienungsanleitung, in der steht wie oft das Modell gereinigt werden sollte. das Leitungsinnere bleibt für das menschliche Auge oft verborgen, daher muss man hier auf die eigene Disziplin hören. Schmutz der nicht sichtbar ist, kann trotzdem vorhanden sein. Daher wäre es sicherer wenn man sich an die Reinigungsauflagen hält.

 

Dazu gehört eben nicht nur die normale Reinigung der Kaffeemaschine, welche für den täglichen Gebrauch gilt, sondern auch die Pflege, die eben ein wenig mehr Zeit in Anspruch nimmt. Nur dann kann das Gerät auch wirklich lange Freude und jeden Morgen die geliebte Tasse Kaffee bringen.

 

Auf die Hardware achten

Wer sich einen Kaffeevollautomaten anschaffen möchte, sollte auf mehrere Dinge achten. Gerade für die Reinigung ist es wichtig, dass diese möglichst komplikationsfrei ablaufen kann. dazu muss natürlich die passende Hardware vorhanden sein. Der Vollautomat muss so gebaut sein, dass die Hygiene und somit auch die Reinigung leicht von der Hand geht. Dies ist bei den modernen Geräten so gut wie immer der Fall. Diverse Teile wie beispielsweise die eigentliche Brüheinheit, lassen sich oft vom Gerät getrennt und somit wesentlich leichter reinigen. Die eigentliche Brühgruppe muss circa zweimal in der Woche, unter einem laufenden Wasserhahn abgespült werden. Auf diese Weise hält man sich Bakterien und Keime im Kaffee fern.

 

Auf spülmaschinenfeste Teile achten

 

Wem das zu viel Arbeit ist, sollte darauf achten dass die abnehmbaren Teile spülmaschinen geeignet sind. Dann können Sie einfach in die Maschine gestellt, mit dem nächsten Spülgang gereinigt und wieder zum Vollautomaten hinzugefügt werden.

 

Die hohen Wassertemperaturen, die in der Spülmaschine vorherrschen, töten alles ab, was nicht an die Kleinteile des Kaffeevollautomaten gehört. Gründlicher geht es nun wirklich mit der Reinigung nicht. der Handel hat auf die Hygienewünsche der Kunden bereits reagiert. Somit gibt es unterschiedliche Hilfsmittel, die bei der Reinigung eines Kaffeevollautomaten helfen können. Dazu gehören unter anderem ein Pinsel, für das Gerät spezielle Mikrofasertücher und ein Wasserfilter, der dafür sorgt, dass nicht so viel Kalk in die Leitungen gerät. Dies sichert gleichzeitig eine längere Lebensdauer für den Vollautomaten.

Auswärts ist Vorsicht geboten

Doch nicht nur zu Hause werden gern Kaffeevollautomaten benutzt, sondern auch in diversen Cafés, Restaurants oder Kneipen. Hier weiß man nie genau, wie oft eine Reinigung des Gerätes stattfindet. Wenn man hier Verkrustungen am Milchaufschäumer oder beispielsweise am Kaffeeauslauf erkennt, sollte man doch besser ein anderes Getränk bestellen. Hier sitzen Kaime ganz besonders gern, da sie es hier nicht nur feucht, sondern auch noch warm haben.

Wird dann die nächste Tasse mit vermeidlich schmackhaftem Kaffee gefüllt, können Bakterien und Keime ungehindert mit dem Getränk zum Gast gebracht werden. Auch sollte man lieber keinen Schimmel im Wasser- oder gar Tresterbehälter finden. Ist dies doch der Fall, müssen die Alarmglocken auf läuten und vielleicht sogar das Personal angesprochen werden.

Fazit

Wer sich also einen Kaffeevollautomaten kauft, sollte sich im klaren darüber sein, dass es nicht nur ein sehr guter Kaffee ist, den man fortan genießen kann, sondern auch etwas Arbeit mit sich bringen kann. Werden jedoch Wartung und Reinigung gewissenhaft und regelmäßig durchgeführt, hat man noch sehr lange Spaß an dem Kaffeevollautomaten.